Verschwendung öffentlicher Gelder! „Die Stadt zockt“

Beispiel 1:
Kremper Bürger klagen seit Jahrzehnten über unzumutbar kaputte Straßen- und Rohrnetze, z.B. in der Rathausstraße, dem Ostlandweg, der Danziger, Stettiner und Breslauer Straße… Der Stadtrat antwortet: „Dafür haben wir kein Geld.“ Gleichzeitig stellt man aber allein 2018 in den Haushalt  200.000 Euro ein,  um eine Laufbahn zu sanieren.

Und jetzt kommt‘ s :
Die braucht niemand,  weder die Schule noch der TUS Krempe haben Interesse und das ist dem Rat auch bekannt!  Die eigenartige Begründung von BGK, SPD etc.: „Sportförderung sei ein Zukunftsfaktor“. Na klar, aber doch bitte sinnvoll. Und sollte es Fördergelder aus Kiel geben, fehlen diese anderswo. Verantwortungslos. Immerhin wusste ein Ratsherr vom Hörensagen, dass auf der Kremper Laufbahn gelegentlich der Sportverein aus Kremperheide und der Zoll (!) trainierten. Die freuen sich bestimmt, wenn wir Kremper ihnen eine Laufbahn finanzieren.

Spaß beiseite, das Geld fehlt in Krempe, siehe oben.

Wir Für Krempe haben dagegen gestimmt, wir wollen lieber heile Straßen und zwar jetzt!  Liebe hoffentlich Ex-Regierung:

Zuerst die Gegenwart verbessern, dann läuft‘ s auch mit der Zukunft.

Beispiel 2:
Viele Jahre leistete sich Krempe  bei teuren Anschaffungen den Rat eines unabhängigen Ingenieurbüros. Jetzt hat die Stadt über 600.000 Euro für eine neue Klärschlammvererdungsanlage aufgenommen. Die Berater warnten eindringlich  davor, daraufhin beendete Krempe die Zusammenarbeit! Es ist kaum zu glauben, aber der Anbieter EKO-PLANT führte unseren Lokalpolitikern eine nicht  funktionierende Anlage in Heide vor. (Heide bleibt auf 1,2 Millionen Euro Schaden sitzen.) Trotzdem schlug die jetzige Mehrheit im Stadtrat alle Warnungen vor technischen und juristischen Risiken in den Wind. Und das obwohl der Verkäufer praktisch keine Garantie gibt, weil unser Klärschlamm die nötigen technischen Voraussetzungen kaum einhalten kann!

Warum macht jemand so etwas?

Es  gab doch andere, unbedenkliche und deutlich billigere Angebote. Ratsmitglieder müssen verantwortungsbewusster handeln.

Wir Für Krempe haben als einzige dagegen gestimmt. Wir wollen vorsichtiger und sparsamer mit Geld umgehen und Krempe auf solider Basis auf Vordermann bringen.

Recommended For You

10 Comments

  1. Sehr geehrter Herr Haase,
    es mag ja sein, dass Herr Kilbienski vor den Risiken der Klärschlammvererdungsanlage gewarnt hat. Warum haben dann
    die Ratsherren der WFK nicht gegen die Anlage gestimmt ?
    Ihre Argumentation, dass “ gegenseitige Korrekturlesen hätte nicht geklappt “ ist lächerlich.
    In der Bürgerinformation der WFK werden die politischen Kontrahenten massiv angegriffen – Verschwendung öffentlicher Gelder,
    Seilschaften etc. Aufgrund des Abstimmungsverhaltens der WFK- lt. Protokoll die Herren Kilbienski u. Goldnik – gehört die WFK,
    sollte man der Logik der verschiedenen Artikeln folgen, ebenfalls zu den Zockern und zu den Seilschaften.
    Im Impressum der Bürgerinformation der WFK steht folgendes :
    verantwortlich : Martin Haase, Redaktion : Gerd Kilbienski, Klaus Willmann.
    Ich gehe davon aus, dass den Herren klar ist, was sie schreiben. Es liegt daher der Verdacht nahe, dass bewusst die Unwahrheit
    verbreitet wird. Oder hat Herr Kilbienski vergessen, wie er vor 1,5 Jahren abgestimmt hat? Dann stellt sich die Frage nach der Handlungsfähigkeit.
    Wenn ein Fraktionsbeschluss vorlag, warum wird der Beschluss dann nicht umgesetzt ?
    Der Satz , Zitat aus der Bürgerinformation, “ Die WFK WIR FÜR Krempe ( in roter Schrift hervorgehoben ! ) waren nicht dafür, ist der nackte Hohn.
    Mit Unwahrheiten kann man keinen Wahlkampf gewinnen !
    Mit freundlichen Grüßen
    Dolski

  2. Der Bau einer Klärschlammvererdungsanlage ist sicherlich ein schwieriges Unterfangen. Was mich an dem Beitrag erstaunt, daß Sie behaupten, die Mitglieder der WFK hätten gegen den Bau gestimmt. Laut Protokoll der Ratsversammlung von 23.11.2016 hat sich ein Ratsherr der WFK der Stimme enthalten, der zweite Ratsherr hat für den Bau gestimmt!! – Nachzulesen http://www.krempe.de/sitzungskalender. Ist der Beitrag von Ihnen eine billige Wahlpropaganda? Oder warum die unwahren Behauptungen? Auf die Antwort bin ich gespannt.

    1. Hallo Dolski,
      Sie haben Recht, da ist uns ein Fehler unterlaufen.
      Unser Abstimmungsverhalten passt nicht zu unserer Kritik an dem gefährlichen Projekt. Unsere Texte stammen nicht alle aus derselben Feder und das gegenseitige Korrekturlesen vor der
      Veröffentlichung hat nicht richtig funktioniert.
      Ich als Verfasser von „Die Stadt zockt“ habe aus der Formulierung „waren dagegen“ eines WFK-Kollegen „haben dagegen gestimmt“ gemacht, das erschien mir nicht widersprüchlich. Ich habe jetzt das von Ihnen angesprochene Protokoll nachgelesen, Ihre Beobachtung ist richtig und unser Abstimmungsverhalten in jedem Fall erklärungsbedürftig. Es gab einen Fraktionsbeschluss, das Projekt in der vorgesehenen Form abzulehnen. Das Protokoll hält auch fest, dass unser Ratsherr Gerd Kilbienski damals vor den Risiken warnte und Nachbesserungen des Vertrages forderte.
      Martin Haase

    2. Alle Veröffentlichungen vor der Wahl sind natürlich Wahlwerbung. Wie in unserem Fall, Klärschlammvererdung, handelt es sich um eine bedauerliche Falschdarstellung. Es ist sicher nicht das Gleiche, wenn wir sagen „Wir stimmten dagegen“ oder wir sagen „Wir waren nicht dafür“! Das sind Zwei verschiedene Ebenen. Bei der Behauptung „Wir stimmten dagegen“ ist es ein Vorgang in der Ratsversammlung, der so nicht stattfand und dafür müssen wir uns entschuldigen. Wir wollen keinesfalls die Kremper Bürger hinters Licht führen. Da zählt immer noch das Motto „Ehrlich währt am längsten“ und das möchten wir auch so halten. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf unsere „Bürgerinformation für Krempe und Umgebung“ in der noch einmal alles aus einer Sichtweise hinter den Kulissen nachzulesen ist. Grundsätzlich begrüßen wir kritische Kommentare auf unsere Veröffentlichungen und erkennen daraus, dass wir Beachtung finden. Wir nehmen jede berechtigte Kritik an und können dadurch nur besser werden.
      Gerd Kilbienski

    1. Der Stadtrat ist kein Verein in den Leute einfach eintreten. Die Ratsmitglieder werden am 6. Mai von der Befölkerung gewählt. Wir stellen uns zur Wahl und werben um Ihre Stimme.

  3. Beispiel 1
    Man müsste sich doch mal besser informieren, die Schulen und der TuS Krempe haben sich drum bemüht, dass die Bahn saniert wird.
    MFG Thomas Wutschke Manager TuS Krempe
    Kinder sind unsere Zukunft.

    1. Das stimmt nicht!
      Wir haben uns informiert, waren persönlich dabei:
      Vor den Ohren der anwesenden Bürger wurde sowohl auf der Hauptausschusssitzung am 20.02.2018, als auch in der Ratsversammlung am 06.03.2018 besprochen, dass weder der Sportverein noch die Schule diese Laufbahn nutzen.
      Der TuS Krempe soll sich gerne eine Laufbahn wünschen, sobald er sie braucht. Das Geld für Straßen und Rohre fehlt aber jetzt.

      1. Hallo Herr Haase,
        scheinbar waren Sie auf anderen Sitzungen. Es wurde auf beiden Sitzungen den Anwesenden der Sachverhalt erläutert, der Inhalt wurde offensichtlich von Ihnen falsch verstanden ! Ein Schelm , der Böses dabei denkt!
        Der TuS Krempe ist mit seinen über 900 Mitgliedern ein wichtiger Faktor in der Stadt Krempe und nimmt seine soziale Verantwortung in vorbildlicher Weise war. Es besteht , so wurde mitgeteilt, eine Verpflichtung der Stadt
        zur Erhaltung der Sportstätten.

        Manfred Hahn

        1. Hallo Herr Hahn und alle anderen,
          was haben sie denn gehört?
          Keine Angst, unsere Wählergemeinschaft ist nicht gegen Sportförderung und will keinem aktiven Sportler etwas wegnehmen.
          Passiert ist Folgendes: In den letzten Sitzungen des Hauptausschusses und des Rates wurde vor den Ohren der anwesenden Presse und vieler Anlieger des Ostlandwegs (über deren sehr hohe Straßenausbaubeiträge entschieden werden sollte) u.a. darüber diskutiert, ob die Stadt Krempe eine 400-Meter Laufbahn sanieren will. Nach Auskunft des Bürgermeisters werde die Bahn aktuell nicht genutzt, weil die Schule nur noch Erst- bis Viertklässler habe und der TuS Krempe keine Leichtathletik-Sparte. Dazu steuerte der FW-Ratsherr Carsten Musial bei, er wisse vom Hörensagen, dass die Bahn keineswegs völlig ungenutzt sei, dort trainiere gelegentlich der TuS Kremperheide und der Zoll. Diese Äußerung finden Sie im Protokoll zu „verschiedene Sportvereine“ verfälscht, aber es gibt, wie gesagt, eine Menge Ohrenzeugen. Lesen Sie dazu auch gern über die Informationspolitik des protokollführenden Beamten. Herrn Bucher.
          Obwohl also die Nutzung der neuen Bahn nicht absehbar ist, entschied sich eine Mehrheit aus BGK, SPD und FW, Fördergelder einzuwerben und zusätzlich 100.000 Euro aus der Stadtkasse dafür bereitzustellen, ansonsten müsse man die alte Bahn teuer entsorgen und am Ende werde die Stadtkasse mit „nur“ 50.000 Euro extra belastet. Sportförderung sei ein Zukunftsfaktor, auch ohne konkreten Bedarf.
          Können sie sich vorstellen, wie das in den Ohren von Anlieger klingt, denen bei Starkregen buchstäblich die Sch… auf die Grundstücke läuft? Gebrochene Abwasserrohre werden seit Jahrzehnten vom städtischen Eigentümer ignoriert! Wenn die Stadt Krempe in den vergangenen 13 Jahren (damals fand eine Rohrschau mit verheerenden Ergebnissen statt, die sofortiges Handeln der Stadt erfordert hätte) jedes Jahr zusätzlich 50.000 Euro in die Sanierung investiert hätte, gäbe es viel weniger Probleme. Wer so mit Geld umgeht, wird nie genug haben, um seine Pflichten zu erfüllen.
          Die WFK lehnt einen derartigen Umgang mit dem Geld der Kremper ab und bei genauer Kenntnis der Sachlage werden auch die Mitglieder des TuS Krempe hier zustimmen können.
          Martin Haase

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.