Das ständige Ärgernis „Servicepoint“ der Sparkasse Westholstein hat ein Ende

Die Sparkasse Westholstein zog ihr Personal aus  Krempe, einem ihrer Gründungsorte, ab und der Ersatz, ein sogenannter Servicepoint, war leider nicht nur unbemannt, sondern obendrein schwer zugänglich! Wir, die WFK, wollten das ändern und forderten  seit dem  September 2018 von der Sparkasse West-Holstein eine kundengerechtere Ausstattung der SB-Filiale in der Breiten Straße.

Den weiteren Verlauf konnten die Bürger u.a. in der „Tach Auch“ verfolgen: Am 12. Oktober wurde das Schreiben unseres Fraktionsvorsitzenden Gerd Kilbienski zunächst abschlägig beantwortet. Mit wenig einleuchtenden Argumenten wurde jegliche Verbesserung abgelehnt. Damit wollten wir uns nicht abfinden und verfassten ein zweites Schreiben am 15. November 2018 mit der Schilderung von ärgerlichen Begebenheiten am Servicepoint. Beantwortet wurde unser Schreiben am 26. November 2018 mit dem kundenverachtenden, frechen Hinweis auf die mit Personal besetzten Filialen an den Standorten Glückstadt, Itzehoe und Horst sowie dem Hinweis, dass zur Bargeldbeschaffung auch die Kremper Supermärkte zur Verfügung stünden. Im Übrigen hätten sich viele andere Gemeinden auch damit abzufinden, dass die Bank sich aus Kostengründen aus kleinen Gemeinden zurück zögen. Andere Institute täten es doch ebenso.

Aber unter dem Leitspruch „Nur wer aufgibt hat verloren“ untermauerten wir das nächste Protestschreiben vom 3. Januar 2019 (den ganzen Text können Sie bei gkilbie@t-online anfordern oder auf unserer Homepage www.wfk-krempe.de nachlesen) mit fast 100 Unterschriften von Senioren und Behinderten aus Krempe und Umgebung. Und siehe da: Die Sparkasse  zeigte Dialogbereitschaft, die Beantwortung würde bis 31. Januar 2019 an den 1. Stellvertretenden Bürgermeister Gerd Kilbienski erfolgen. Gespannt warteten wir darauf! Die erwartete Antwort  kam dann am 07. Februar 2019 mit der Ankündigung, dass, nach erneuter Prüfung durch den Behindertenvertreter der Sparkasse,  die Eingangstür durch eine  Automatiktür ersetzt werden solle, um es so auch den Kunden mit körperlichen Einschränkungen zu ermöglichen,  ihre Bankgeschäfte  wahrzunehmen. Und dies ist nun auch umgesetzt worden, die Tür kann jetzt mit einem Schalter automatich geöffnet werden.

Von wegen „Das hat ja sowieso keinen Zweck“!   „Wir Für Krempe“ gaben nicht auf und erreichten mehr, als andere zu träumen wagten: Eine echte Verbesserung der Lebensbedingungen für unsere Mitbürger.

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